Johann Sebastian Bach, Messe in h-Moll, BWV 232
Diese Konzerte gehören der Vergangenheit an...
Johann Sebastian Bach
Messe in h-Moll
BWV 232
Susanne Frei, Sopran
Antonia Frey, Sopran II, Alt
Nino Aurelio Gmünder, Tenor
Manuel Walser, Bass
Ensemble la fontaine (Instrumente historischer Bauweise)
Wilfried Schnetzler, Leitung
Samstag, 15. Januar 2011, 19.30 Uhr - Evang. Kirche Teufen AR
Sonntag, 16. Januar 2011, 17.00 Uhr - Stadtkirche Winterthur
Samstag, 4. Juni 2011, 20.00 Uhr - Kirche Linsebühl, St. Gallen
Sonntag, 5. Juni 2011, 17.00 Uhr - Klosterkirche Rheinau
(St. Galler Tagblatt, 01.06.2011)
(St. Galler Tagblatt, 07.06.2011)
(Appenzeller Zeitung, 14.01.2011)
(Appenzeller Zeitung, 21.01.2011)
Programmheft
«Das grösste Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat», so beschrieb Carl Friedrich Zelter 1811 die Messe in h-Moll.
Haydn und Beethoven zählten zu ihren Bewunderern. Von der Romantik bis zur Gegenwart trug dieses Werk wie kein anderes den Ruhm Bachs in alle Welt.
Der Musikwissenschaftler Friedrich Blume nennt sie «eines der eindrucksvollsten Zeugnisse, das die Geschichte kennt, für jenen überkonfessionellen und gesamteuropäischen Geist, der die Musik am Ausgang des Barockzeitalters durchdrungen hat.»
Nicht ohne Grund gilt dieses Werk seit Generationen als monumentales Kunstwerk ersten Ranges.
In Bachs Lebenswerk nimmt diese Komposition eine einmalige Stellung ein; sie ist die einzige «Missa tota», also die Vertonung des gesamten Ordinariums der Messe, die Bach geschaffen hat. Diese Sonderstellung ist aber «in erster Linie bedingt durch die ungewöhnliche Vielfalt von Satzarten, Klang- und Ausdrucksformen, ein auffallend tiefschürfendes Wort-Ton-Verhältnis und ein ungewöhnliches Mass an kunstvoller Ausarbeitung. Bach selbst muss bewusst gewesen sein, dass seine handschriftliche Partitur ein Werk enthielt, für das es seinerzeit keine Parallelen gab.» (Christoph Wolff)
Dass sich die Bach-Kantorei die überaus anspruchsvolle Aufgabe der Aufführung dieses monumentalen Werks zu ihrem 25-Jahr-Jubiläum vorgenommen hat, gründet im Gedanken, dass diese Musik alles, womit sich die Kantorei im vergangenen Vierteljahrhundert musikalisch beschäftigt hat, in einmaliger Konzentration darstellt.
Und bei Bach hat das noch eine zusätzliche Dimension: Er fasst es am Ende seiner handschriftlichen Partitur, nach dem «Dona nobis pacem», mit dem alle seine Werke beschliessenden Kürzel zusammen: Fine D S Gl









